Arbeitssuche in Großbritannien – Worauf man alles achten sollte

 

 

Die Suche nach einem Job in England kann für einige Work and Traveller, die sich auf den Weg in das Vereinigte Königreich gemacht haben, unter Umständen etwas schwieriger sein, als sie zuvor gedacht hatten. Generell stellt man sich die Arbeitssuche im Ausland oft leichter vor, wenn man noch gemütlich zu Hause sitzt und seinen Auslandsaufenthalt plant.

 

Selten berücksichtigt man dabei, dass man womöglich für die erste Zeit arbeitslos sein könnte. Dementsprechend kommt es oft vor, dass besonders zu Beginn des Abenteuers im Ausland das Geld, das als Reserve dienen soll, knapp wird.

 Mit allen Eventualitäten zu rechnen, ist also vor allem dann wichtig, wenn man sich ohne eine Vermittlungsagentur nach England auf macht.

 Generell ist es sehr empfehlenswert, darauf zu achten, dass man eine ausreichende Menge an Erspartem in der Hinterhand hat, wenn man anfangs tatsächlich Probleme damit hat, einen Job zu finden.

 

Um solchen Schwierigkeiten zu entgehen, sollte man sich noch während der Zeit in Deutschland informieren, in welchen Arbeitsbereichen Aushilfen gesucht und Jobs vergeben werden. Das ist inzwischen über etliche Internetportale möglich und ist kein allzu großer Aufwand. Wenn sich dann die Möglichkeit bietet, dass man per Mail an einen oder mehrere Arbeitgeber seinen Lebenslauf schickt, sollte man das gleich versuchen. Wenn man bereits vor Abreise eine Jobzusage hat, ist man vorerst natürlich auf der sicheren Seite.

 Hat man online kein Glück, kann man sich dann in England gleich nach Ankunft nach freien Stellen umsehen. Sowohl in der Zeitung als auch an schwarzen Brettern in Hostels und anderen Unterkünften kann man Anzeigen oder Flyer finden, die darauf aufmerksam machen, wenn jemand eine neue Arbeitskraft sucht.

 Wichtig ist bei der Suche nach einer Anstellung natürlich, dass man höflich ist, wenn man zu einem Gespräch eingeladen wird. Generell gelten in England die gleichen oder zumindest ähnliche Regeln bei Vorstellungsgesprächen wie in Deutschland.

Wenn man sich ein wenig darauf vorbereitet, wird mit großer Wahrscheinlichkeit also alles glatt gehen.

 

25.2.16 18:45, kommentieren

Werbung


Bewerberfallen in England

Der Traumjob in England ist zum greifen nah. Die Torturen einer Bewerbung liegen bereits hinter dir, jedoch steht  die größte Herausforderung noch aus.Man wurde aus etlichen Bewerbern ausgewählt ein Bewerbungsgespräch zu führen. Jedoch wird das Gespräch nicht in der Muttersprache, sondern auf Englisch stattfinden.

 Wie vermeidet man es in einer Sprache, die man nicht von kleinauf gelernt hat, Fehler einzubauen? Welcher Dresscode ist bei einem Bewerbungsgespräch in England üblich? Welche Gepflogenheiten gibt es allgemein bei einem Gespräch mit einem Personaler? Fragen über Fragen beschäftigen einen Bewerber. Um die Nervosität im Zaum zu halten, helfen Antworten auf diese nervenaufreibenden Fragen:

 1.   Vermeiden Fehler zu machen: Jeder macht mal Fehler. Das ist ganz normal und weiß auch jeder Personaler. Wichtig ist es sich davon nicht vom Sprechen abhalten zu lassen.Engländer sind sehr höflich und werden auf Vokabellücken und Sprechpausen nicht herumreiten. Wichtig ist es im Gespräch aufmerksam zuzuhören und offen zu sein. Wem das nicht weiterhilft, der kann sich auch schon vor dem Gespräch Antworten auf die klassischen Bewerberfragen zurecht legen.

2.    Den richtigen Dresscode finden: Tritt man zu leger einem Personaler gegenüber, kann es genauso einen schlechten Eindruck vermitteln, wie mit vollem Anzugequipment zum Bewerbungsgespräch für Gartenbau zu erscheinen. Wie findet man also das passende Outfit? Generell gilt in England: Lieber zu viel als zu wenig. Überwiegend erscheinen die Engländer in der Arbeitswelt  "Business Formal" – das heißt für Männer im Anzug mit Krawatte, Frauen im Hosenanzug. Geht es etwas lockerer zu ist "Business Casual" also ein Hemd ohne Krawatte oder eine Bluse angebracht.

3.    Die Engländer lieben Small Talk. Deshalb bei einem Bewerbungsgespräch niemals mit der Tür ins Haus fallen. Sondern sich höflich zurückhalten und sich in Geduld üben.

24.2.16 16:50, kommentieren